Jedes Jahr planen wir in unserem Fotoclub Leinfelden-Echterdingen e.V. Ausflüge zu fotogenen Zielen in der näheren und ferneren Umgebung - mal eintägig, mal über ein ganzes Wochenende. Vergangenen Samstag ging es ins Schwenninger Moos bei Villingen-Schwenningen. Als Fotoclub nahe der Landeshauptstadt Stuttgart wollten wir mal sehen, woher das Neckarwasser kommt ;-)
Die Wettervorhersage klang vielversprechend: Morgens Nebel und dann schön. So fuhren wir bereits um 06:00 Uhr los um vor Sonnenaufgang vor Ort zu sein. Leider gab es keinen Bodennebel sondern Hochnebel, aber wenigstens war es windstill und das Wasser des Mooses lag wie ein Spiegel vor uns. Schnell verteilten sich die Mitglieder entlang des Steges um tote Bäume, Seggen und Rohrkolben mit blaugrauem Himmel in Szene zu setzen. Ich bin schon gespannt auf die vielen unterschiedlichen Sichtweisen. Leider kämpfte sich die Sonne nicht durch und es kam ein kühle Brise von West auf, so dass viele den Rundweg einmal ums Moos in Angriff nahmen. Gerade im westlichen Bereich lassen sich tolle Birkenbruchwälder mit dicken Moospolstern entdecken. Gegen Mittag waren alle durchgefroren und glücklich, den Weg in die warme Stube einer Gastwirtschaft in Rottweil antreten zu können...
Mein Fazit: Da muss ich unbedingt mal wieder hin, das Gebiet ist wunderschön und für Landschaftsfotografen ein wirklicher Leckerbissen!

Zur morgendlichen blauen Stunde im Schwenninger Moos

Stockente


Ein Mäusebussard blickt über sein Revier





Graureiher im Moos


Die Kulisse lädt förmlich zur Schwarz-Weiß-Fotografie ein

Und es gibt jede Menge "stille Motive" zu entdecken


Nicht nur am Wasser, auch die Wälder entlang des Rundweges bieten spannende Einblicke

Auch ein Blick auf den Boden lohnt

Trotz des extrem trockenen Sommers: Eine schöne Laubfärbung.